Was macht ein Texter überhaupt?

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Home Office

Ein Texter verschmelzt eine Vision mit dem geschriebenen Wort. Er ist der Schmied, der die Seele einer Marke oder Idee mit den zuvor kalten Lettern zusammenschweißt.

Die heute geläufige Bezeichnung Texter, beschreibt nichts anderes als den klassischen Werbetexter. Ob dieser in einer Agentur arbeitet oder als freier Texter ist da Nebensache. Grundsätzlich arbeiten Werbetexter in Unternehmen Hand in Hand mit dem Creative Director zusammen. Gemeinsam suchen sie nach neuen Ideen, entwickeln sie in Meetings zu Werbekonzepten, brechen sie auf verschiedene Medienkanäle herunter und füllen die blanken Seiten letztendich mit Leben durch das geschriebene Wort. Freischaffende Texter können dabei oftmals auch Teilaspekte des Creative Directors übernehmen.

Oftmals ist die Arbeit der Texter jedoch auf den ersten Blick nicht direkt ersichtlich. Zumal zuallererst visuelle Effekte ins Auge springen und man erst im zweiten Schritt Texte liest. Doch man sollte eines nicht vergessen: Der Text macht in erster Linie die SEO, Bilder eher weniger.

Gemeinsamer Erfolg

Texter, Webdesigner und Programmierer arbeiten dabei bestenfalls gemeinsam an Projekten. Idealerweise bereitet der Texter die Konzepte in Absprache mit dem Kunden vor. Danach sollten bereits Aufbau, Struktur, Menüanordnungen, Verlinkungen, etc. in einer Blankomaske mit Texten bestückt sein. Erst dann kommen Webdesigner und Programmierer.

Kann doch jeder?

Viele werden sich natürlich denken: „Texter werden kann doch dann eigentlich jeder, oder?“

Nicht ganz. Denn zum Texten sollte man nicht nur allein des Deutschen mächtig sein, sondern auch wortgewandt formulieren können. Man muss mit Hilfe des Baukastensystems der Schriftsprache etwas erschaffen, das tatsächlich Ausdruck verleiht. Dazu gehören natürlich auch als feste Basis die sichere Rechtschreibung, ordentliches Know-how über wirtschaftliche Themen und Werbepsychologie. Selbstverständlich sind auch Kreativität, Einfallsreichtum und Kenntnisse über Suchmaschinenoptimierung essenziell. Letzen Endes sollte man auch einiges an Empathie mitbringen. Schließlich darf das Einfühlungsvermögen nicht fehlen, wenn man die Vision des Kunden oder der Kundin mit einem Text gebührend verkörpern möchte.